Gitarre und Musiklehre, U. Meyer

Wiederholungszeichen

Wiederholungszeichen kennt jeder, sie sind einfach zu bedienen. Komplex wird das Thema "Zeichen zum Darstellen des Ablaufs eines Stückes" erst, wenn Da capo oder Voltenklammern dazu kommen.

Taktstriche 1

1. Hier wird nichts wiederholt. Der doppelte dünne Taktstrich zwischen Takt 2 und 3 zeigt vielleicht einen Formabschnitt an; der dünn und dicke Doppelstrich am Ende ist der Schlussstrich.

Taktstriche 2

2. Am Ende dieses Notenbeispiels steht das Wiederholungszeichen, das aussieht wie ein Schlussstrich mit zwei Punkten davor, die nach links zeigen. Wenn vor diesem Zeichen nichts Derartiges steht, wird ab dem Anfang wiederholt. Ganz vorne steht kein Wiederholungszeichen.

Taktstriche 3

3. Takt 1 bis 2 werden einfach gespielt, Takt 3 bis 4, die Takte zwischen den "sich anschauenden" Doppelpunkten werden wiederholt.

4. Hier werden zunächst die Takte 1 bis 2 wiederholt. Beim zweiten Mal wird die "Wand Wiederholungszeichen" dann durchlässig, man spielt weiter und wiederholt die Takte 3 bis 4, und geht beim zweiten Mal wieder weiter, diesmal bis zum Schluss.
Das ist die Regel, Ausnahmen werden erzeugt, indem man über den Beginn einer Wiederholung etwas wie "3x" oder "play three times" schreibt.

Taktstriche 4

Wiederholungszeichen sind eine eindeutige Sache, man muss in längeren Stücken nur aufpassen, wo das "Gegenzeichen" steht, damit man die Stelle schnell findet, ab der man wiederholen soll.

Voltenklammern

Das italienische Wort "volta" bedeutet "Mal". Die Voltenklammern stehen bei Wiederholungen für das erste Mal, das zweite Mal etc. Sie werden gesetzt, wenn ein Formteil eines Stückes zwar wiederholt wird, beim zweiten Mal aber wenige Takte am Ende anders lauten.
Hat ein Teil 32 Takte, die zweimal gespielt werden sollen, wobei die letzten zwei Takte beim zweiten Mal anders gehen, müsste man eigentlich 64 Takte ausschreiben. Oder man schreibt über die letzten zwei Takte die erste Voltenklammer mit einem Wiederholungszeichen am Ende, und schreibt dann die geänderten Takte mit der zweiten Voltenklammer darüber dahinter, und danach wird dann weiter gespielt oder es ist Schluss - das kommt darauf an!

Beim ersten Mal oder Durchgang spielt man die Noten unter der Klammer 1, beim zweiten Mal lässt man diese aus, und spielt dafür die Töne unter Klammer 2. Beim Beispiel unten sollte das schon wegen des Textes einleuchten.

Voltenklammern 1

Das Lied "Der Mond ist aufgegangen", ohnehin nur zwölf Takte lang, kann man mit Voltenklammern optisch noch kürzer machen, aber diese Technik "lohnt" sich natürlich besonders bei umfangreicheren Werken.

Um zu zeigen, dass es immer viele Möglichkeiten gibt, den Leser und Spieler eines Stückes zu verwirren steht das Lied unten noch einmal, jetzt aber mit einem kompletten 4/4-Takt unter der Klammer 1, dem Auftakt mit dem Text "der", und einem Wiederholungs-Gegenzeichen nach der Auftaktnote vorne.
Was sieht besser aus, was ist übersichtlicher?

Voltenklammern 2

Voltenklammern können auch in Verbindung mit mehrfachen Wiederholungen auftreten. Im "Outro" (angehängter Schlussteil eines Stückes, analog zum "Intro", der Einleitung) von "Boulevard of broken dreams" wird ein Viertakter dreimal wiederholt, bevor er mit geändertem Schlusstakt beim vierten Mal endet. Das sähe etwa so aus:

Voltenklammern 3

Aus den Ziffern "1 - 3" unter der ersten Klammer geht hervor, dass dieser Teil viermal gespielt werden muss - dreimal mit der ersten Klammer, und beim letzten Mal mit Klammer 4.

Das Leben mit Voltenklammern kann ziemlich kompliziert sein! Wenn eine Klammer über mehrere Zeilen geht, ist es hübsch, wenn der Notensetzer sich die Mühe macht, den Anfang durch eine rechts offene, und das Ende durch eine links offene Klammer anzudeuten.
Kommt nach der Klammer 2 eine Klammer 3 und gar 4, sollten diese nur so heißen, wenn sie sich wirklich auf den Anfangspunkt der Klammer 1 beziehen! Gibt es unterwegs ein neues "Wiederholungs-Gegenzeichen", für die Klammer 3 und 4, also einen neuen Bezugspunkt, sind sie eigentlich neue Klammern 1 und 2.

So etwas habe ich in einer Bearbeitung von "Fireflies" gesehen - gerade Popsongs sind, was den Ablauf betrifft teilweise unheimlich kompliziert! Nach der Strophe kommt die Bridge, dann der Refrain, danach nochmal die Bridge, aber Klammer 2, dann geht es in den Mollteil, da capo... Jeder, der den Song kennt, weiß Bescheid, aber wenn er verwirrend aufgeschrieben ist, hat man beim Durchspielen manchmal Schwierigkeiten!

Da capo oder dal segno al fine

"Da capo" heißt "vom Kopf" - für den Italiener beginnt die Sache mit ihrem Kopf! Die Anweisung wird oft als "D.C." abgekürzt.

Da capo 1

Wenn man da capo spielen soll, heißt das also: Das Ganze nochmal von vorn. Dabei werden in aller Regel alle Wiederholungen weg gelassen, es sei denn, der Autor schreibt extra "con ripetizione", also "mit Wiederholung" (mit "i" am Ende "Wiederholungen"), oder es handelt sich um ein Vokalstück, dessen Text Wiederholungen nötig macht. Man kann ja nicht die halbe Geschichte weglassen.

"Al fine" bedeutet "bis zum Ende". Das Ende ist da, wo "Ende", also "fine" steht. Und das steht in der Regel irgendwo mitten im Stück, nicht am Ende des Stückes, denn dort bräuchte man es nicht hinzuschreiben.

Die Anweisung "D.C. al fine" wird von Anfängern oft missverstanden. Sie beginnen wieder beim Wort "fine", aber wenn das gemeint wäre, könnte dort ja ein Wiederholungs - Gegenzeichen stehen. Das Beispiel oben mit Text sollte den logischen Ablauf illustrieren: Diese Lied endet nicht mit "Wald und Heide", sondern nach der Wiederholung der ersten Zeile.

Bei diesem Kinderlied lohnt sich die Nutzung von "D.C. al fine" natürlich wieder nicht. Aber bei vielen Stücken ist man froh, mehrere Seiten zu sparen und umblättern durch diese Anweisung vermeiden zu können.

Es gibt in barocken Suiten immer wieder Satzpaare wie "Menuet 1 und Menuet 2", wobei Menuet 1 aus zwei Teilen besteht, die jeweils wiederholt werden, Menuet 2, oft in der Tonart der Variante ist genauso aufgebaut, und dann folgt die Anweisung "Menuet 1 da capo". Dabei lässt man dann wieder die Wiederholungen weg.

Eine "Da-capo-Arie" ist eine barocke Form, bei der auf einen langen A-Teil meist ein deutlich kürzerer B-Teil folgt (gerne in einer anderen Tonart geschrieben), an dessen Ende "D.C." steht. Dann hört man den ganzen A-Teil noch einmal, mit Glück mit tollen freien Verzierungen des Solisten.

"D.S." oder "Dal segno" bedeutet "vom Zeichen". Hier ist - in längeren Stücken mit etlichen Wiederholungen - irgendwo vorne ein komisches Zeichen über den Noten platziert, bei dem man dann beginnen muss.
Manchmal steht am Ende eines Stückes "D.S.", und das Zeichen findet sich ganz am Anfang. Auch wenn man sich fragt, warum der Herausgeber nicht "D.C." geschrieben hat - es funktioniert ja...

Dal Segno

Man spielt von vorne bis zur Stelle, unter der "D.S. al fine" steht (hier am Schluss), beginnt wieder beim komischen Zeichen und endet beim Wort "fine".

Im Notenbeispiel habe ich hier über dem Wort "fine" eine Fermate gesetzt. Die Fermate bedeutet durchaus nicht nur und immer "hier darfst du so lange innehalten wie dir gut erscheint", sondern heißt oft schlicht "hier ist der Haltepunkt", besonders auch in Kanons. "Fermarsi" heißt "anhalten".

Missverständlich ist, bei der Anweisung "Da capo..." oder "Dal segno..." zusätzlich Wiederholungszeichen zu setzen, wenn wirklich nur "da capo" gespielt werden soll.
Ein Wiederholungszeichen an der Stelle löst die Frage aus "Soll ich den Teil wiederholen und dann "D.C." spielen? Wo ist das Gegenzeichen?"
Natürlich erscheinen beide, Wiederholungszeichen und "D.C..." sehr häufig, aber eben nur da, wo ein Teil wiederholt und danach noch einmal vorne begonnen werden soll. Aber sie dürfen eben nicht immer beide da stehen.

Solche doppelt gemoppelten Zeichen finde ich häufiger in Gitarrenausgaben, erstens weil ich keine Noten für Oboe kaufe, und ich fürchte zweitens, weil kleine Verlage, die dankenswerter Weise neue pädagogische Literatur herausgeben, keine Lektoren haben, die auf solche Grammatikfehler mit einem Allergieschock reagieren. Es wäre zu wünschen, dass im E-Mail-Zeitalter und im Zeitalter digitaler Notensetzung Verlage auf Hinweise reagieren. (Dass die Ausgaben von Moreno-Torroba bei Schott oder Villa-Lobos bei Eschig immer noch die Druckfehler enthalten, die zu Lebzeiten der Komponisten hätten korrigiert werden können finde ich wesentlich schlimmer.)

Segno 2

Dieses Zeichen findet sich manchmal, wenn man zwei Sprungmarken braucht, hoffentlich mit eindeutigen Anweisungen. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt!

Al coda

"Coda" heißt auf Italienisch im zoologischen und astronomischen Sinne "der Schwanz", und damit ist musikalisch der Schlussteil eines Stückes gemeint. Er wird gekennzeichnet, wenn man "da capo al coda" oder "dal segno al coda" spielen soll. Dann steht im Verlaufe des Stückes nach der Anfangssprungmarke ein Zeichen, das aussieht wie ein Kreis mit einem Kreuz, von dem aus man zum entsprechenden Zeichen gegen Ende des Stückes springt.

al coda

Im obigen Beispiel verfährt man so: Man spielt die erste Reihe, beginnt danach beim Segno, spielt bis zum Coda-Zeichen am Ende von Takt 3, springt von dort direkt zum entsprechenden Zeichen des Coda-Beginns und spielt dann schlicht bis zum Ende der zweiten Zeile.

Das "springe von hier nach..." - Zeichen sollte auf alle Fälle am Ende des Taktes stehen, nach dem man springen muss! Steht es am Beginn der nächsten Zeile, muss das Auge zweimal suchen: erst die neue Zeile, nur um dann festzustellen, dass man das Coda-Zeichen hinten suchen muss.
Ich weiß: dass nach dem Ende einer Zeile die nächste folgt ist banal, aber immerhin muss man die Seitenbreite einmal überqueren, und allein diese Arbeit hat die Notensetzer verganger Zeiten motiviert, den "Custos" zu setzen...

Besonders unerfreulich ist, wenn der vordere Coda-Kopf nicht nur in die nächste Zeile, sondern auf die nächste Seite rutscht. Man blättert... solche Übersichtlichkeiten liegen teilweise an der Computernutzung: das Zeichen wird an einer Note verankert. Wenn man dann eine Zeilentrennung vornimmt, und die Note mit dem Coda-Zeichen wird zur ersten der neuen Zeile, hat man den Salat.

Das Coda-Zeichen wird in komplizierteren Stücken auch schon mal doppelt genutzt, das heißt bei der zweiten Coda stehen jeweils zwei dieser Zeichen nebeneinander.

Es gibt aber auch völlig undogmatische Lösungen: so stehen in der Zen-On-Ausgabe von Barrios Mangorés "Vals No. 3" eckig umrandete Buchstaben am Anfang der Teile, und an einer Stelle findet sich die Anweisung "Repetir de C a D y sigue", zu deutsch etwa "Wiederhole von C bis D, und es folgt" - ja, und dann folgt der Rest des Stückes.

Alle diese Zeichen, die einen durch ein Stück führen und den Sinn haben, ein Stück auf 4 Seiten zu verkürzen, das ausgeschrieben, also ohne alle Segnos etc. vielleicht 10 Seiten lang wäre sind extrem nützlich, aber sie brauchen viel Aufmerksamkeit. Grundsätzlich sollte einem bewusst sein: Musikstücke haben eine Form, und die lebt oft von Wiederholungen, Rückgriffen auf etwas ganz vorne, dann das Anhängen einer Reminiszenz am Ende... und um diese Form muss man sich kümmern.

Wer sein Stück brav auswendig gelernt hat ist fein 'raus, wer die Mappe einer Jazzband bekommt, weil er als Bassist einsteigen soll, tut gut daran, sich die Sprünge mit Textmarkern hervorzuheben und sich die Abläufe klar zu machen!

Faulenzer

Im weitesten Sinne "Wiederholungszeichen" sind auch die sogenannten "Faulenzer".

Faulenzer

Das Zeichen in Takt 1 bedeutet "Wiederhole die vorherige Notengruppe!", in diesem Falle die Viertelnoten "c - d".
Das Zeichen in Takt 3 heißt "Wiederhole den vorigen Takt!", und
das über den Taktstrich zweier Takte gesetzte dritte Zeichen "Wiederhole diese beiden Takte!"

Sie heißen "Faulenzer", weil man sich damit einiges an Schreibarbeit sparen kann, aber je nach Stück kann da auch einiges an Platz gespart werden, und das Layout wird luftiger.

Umblättern

Noten sollten für Musiker gemacht sein, die praktisch etwas damit anfangen wollen. Bei Gitarrennoten scheint das nicht immer der Fall zu sein - Gitarristen spielen ja auch immer alles auswendig, oder?

Wenn man allerdings zu viel unterrichtet und deshalb nicht mehr so viel Zeit zum Üben hat, wenn das Gedächtnis nicht so funktioniert wie bei den Leuten mit einem fotografischem, oder wenn man schlicht gerne Musik im Kontakt mit dem Notenbild spielt, weil dieses etwas mitzuteilen hat, dann ist man auf sorgfältig gemachtes Material angewiesen.

Pianisten blättern selbst, indem sie, wenn nötig, in einer Hand ein paar Noten weglassen. Oder sie haben jemanden neben sich sitzen, der umblättert - darüber gibt es sogar einen Film: "Das Mädchen, das die Seiten umblättert".
Dabei ist ein großer Vorteil, dass ein Klavier oder Flügel ziemlich stabil ist. Man kann die Seite nochmal nachdrücklich glattstreichen, der Flügel kippt deswegen nicht um.
Notenständer sind weniger stabil, und während man eine Altblockflöte gut mit einer Hand halten kann, ist das bei Baritonsaxophonen vielleicht nicht so angenehm. Als Gitarrist zu blättern ist immer ziemlich heikel.

Orchestermusiker teilen sich zu zweit einen Notenständer, und der "Rangniedere" übernimmt den Job des Blätterns.

Bei Noten für Kammermusik wird tendenziell darauf geachtet, dass an der Stelle, die das Blättern nötig macht vielleicht gerade eine Pause steht.
Und es gibt tatsächlich Noten, in denen nicht nur steht "Diese Seite wurde leer gelassen, um günstige Wender zu erzielen.", es gibt sogar Hefte, in denen "dritte Seiten" der Ausgabe beiliegen oder sogar richtig befestigt sind (z.B. Mattheson, vier Sonaten aus op. 1 für zwei Altblockflöten, Noetzel N 3569).

Ausgabenkritik

Neben der "Urtext"-Ausgabe gibt es den Begriff "paktische Ausgabe". Dabei hat man dann etwa Bachs Wohltemperiertes Klavier mit Fingersätzen und romantisierenden Bögen, Dynamik- und Tempoangaben von Cerni vor sich, die man mag oder nicht.

Aber warum gibt es "praktische Ausgaben" im Sinne von "gut zu handhaben" im Bereich Gitarre so wenig? Als Gitarrist kann man kaum mal eine Hand vom Instrument weg nehmen, umblättern, glattstreichen und den umstürzenden Notenständer festhalten!

Die Eschig-Ausgabe "Villa-Lobos collected works for solo guitar" ist ein 94-seitiges Paperback, das auf dem Notenständer vielleicht offen bleibt, wenn man sich einmal auf das aufgeklappte Buch draufgestellt hat. Blättert man um, blättert sich die Seite aber wieder zurück. Das gilt für viele Ausgaben einer bestimmten Papierqualität, und vor allem ab einem gewissen Umfang.

Villa-Lobos' Prelude 1 umfasst 5 Seiten - mit ein paar Segnos mehr braucht es nicht mal vier. Das zweite Prelude passt auch auf drei statt auf vier Seiten.

Der dritte Satz der Sonatine von Moreno-Torroba, in der Ricordi Edition 6 Seiten lang, wäre dank der Rondo - Wiederholungen ebenfalls auf vier Seiten unterzubringen.
In der Ausgabe "F. Moreno Torroba Música para Guitarra Volumen II, Opera tres Ediciones musicales" umfasst dieser Satz sogar 7 Seiten. Schönes, großes, gut leserliches Notenbild, aber - wenn ich das Stück auswendig kann, brauche ich diesen Luxus nicht. Wenn ich auswendig "nicht durchkomme" brauche ich eine "praktische Ausgabe"!

Solche "praktische Ausgaben" sucht der Gitarrist vergebens. Statt dessen werden in Heften für Anfänger einfachste Stücke mit ausgeschriebenen Wiederholungen auf eine Seite "gestreckt" (hätte man nicht zwei kleine Stücklein unterbringen können?). Oder in einem Heft mit lauter zweiseitigen Stücken (Broekmans & van Poppel) steht in der Mitte ein "Einseiter", und ab dort darf man in jedem Stück blättern - eine schöne Eulenspiegelei!

Natürlich kann es sein, dass der Verfasser die Stücke gerne in einer bestimmten Reihenfolge gedruckt hätte, sei es, um einen Suitencharakter zu wahren, oder wegen einer progressiven Reihenfolge. Hier wäre eine eingefügte Leerseite oder eine verbale Erläuterung aber doch auch eine Lösung.

Man möge mir dieses Gejammer wegen nachlassender oder auch nicht steigender Qualität der Publikationen trotz einfacherer Mittel - Noten mit Software zu erstellen ist doch praktischer als Bleilettern - verzeihen. Unsere allgemeine Bildungsmisere spiegelt sich auch in nachlassender Sorgfalt im Umgang mit Segno, Doppelkreuz und Co. Vielleicht brauchen wir aber auch eine "neue deutsche Rechtschreibung" im Notensatz...