Gitarre und Musiklehre, U. Meyer

Leitereigene Dreiklänge

Nachdem es auf den vorigen Seiten darum ging, was überhaupt ein Dreiklang ist, wie man bestimmte Akkorde aufbaut, umkehrt oder mit Vorhalten verziert geht es im Folgenden um die Einordnung in den tonalen Rahmen. Dabei wird es von einfach nach kompliziert, von weniger zu immer mehr Akkorden gehen. Zunächst aber werden alle leitereigenen Dreiklänge in der Durtonleiter vorgestellt.

Unten siehst du eine Tonleiter (die unteren, schwarzen Noten) mit jeweils zwei Noten darüber. Das sind die Dreiklänge, die aus der C-Dur-Tonleiter "einfach so" entstehen, wenn man über jeden Ton die leitereigene Terz und Quinte setzt.

leitereigene Dreiklänge

Auf der ersten Stufe (I) der Tonleiter steht der Ton "c". Über diesem Ton steht der dritte Ton von c aus gerechnet, nämlich e, und der fünfte, das g. Die Töne dieses auf dem Grundton c aufgebauten Dreiklanges kommen also alle aus der C-Dur-Tonleiter, sie sind "leitereigen".

Dur- und Mollakkorde

Der Dreiklang auf der zweiten Stufe ist genauso aufgebaut, aber wenn du c-e-g und d-f-a spielst und vergleichst, wirst du einen Unterschied hören: c - e - g ist ein Durdreiklang, während d - f - a ein Molldreiklang ist. Das "Rahmenintervall", die Quinte, ist bei beiden gleich groß, der mittlere Ton, der "Terz" genannt wird, ist aber vom Grundton unterschiedlich weit entfernt: c - e sind zwei Ganztonschritte, d - f nur anderthalb Tonschritte. Den Abstand zwischen c und e nennt man eine große Terz, das andere ist eine kleine Terz.
Falls du über große und kleine Terzen direkt mehr erfahren möchtest, lies erst mal hier bei den Intervallen weiter!

Ein Durdreiklang besteht aus einem Grundton, einer großen Terz, und einer reinen Quinte; ein Molldreiklang aus einem Grundton, einer kleinen Terz und einer reinen Quinte.

Zurück zur obigen Grafik! Auf den Stufe I, IV und V stehen Durdreiklänge, auf den Stufen II, III und VI findet sich jeweils ein Molldreiklang. Auf Stufe VII entsteht ein Dreiklang, der weder Dur noch Moll ist: seine Terz ist klein, aber da innerhalb der Quinte h - f zwei Halbtonschritte liegen (siehe hier und auch hier...), ist sie vermindert, der entstandene Dreiklang heißt "verminderter Dreiklang". Wie und wem man ihn zuordnen kann sehen wir später.

Übung:

Schreibe unter die Dreiklänge der beiden folgenden Reihen die richtigen Buchstaben, um Dur und Moll auseinander halten zu lernen: "C" bedeutet C-Dur, "c" meint C-Moll.

Aufgabe Dur und Moll
Lösung 02 Akkorde

Schreibweisen für Akkorde

Die leitereigenen Dreiklänge des vorigen Abschnittes haben harmonisch miteinander zu tun, es gibt Zusammenhänge und Beziehungen, die man in der Analyse beschreiben können möchte. Dafür gibt es verschiedene Systeme.

Stufenlehre und Funktionsbezeichnungen sind Methoden, ein Stück schriftlich zu kommentieren.
Akkordsymbole, wie sie von Gitarristen oder auch Jazzmusikern als Grundlage zur Improvisation benutzt werden, und die Generalbassschrift, die im Frühbarock entstand und ebenfalls eine "Kurzschrift" für improvisierte Begleitung ist, kommen direkt aus der Praxis des Musizierens.

Stufenlehre, Funktionslehre, Jazzakkorde und Basso Continuo

Stufentheorie

Die Grafik oben zeigt vier Akkorde in der Tonart C-Dur. Im ersten Takt siehst du die Symbole der Stufentheorie: der Dreiklang der VI. Stufe ist (nicht leitereigen) ein Durakkord - deshalb muss "3♯" daneben stehen. Der Septakkord auf der VII. Stufe braucht auch eine Ziffer an der Seite.

Funktionstheorie

Takt 2 ist der Funktionstheorie gewidmet: Der A-Dur-Akkord wird als Zwischendominante zur Subdominantparallele interpretiert, was durch die Klammer und den Verbindungsbogen unter den Buchstaben angezeigt wird, der folgende Akkord als Dominantseptnonakkord ohne Grundton, der zur Tonika führt. Wunderbare Wortungetüme, vollgepackt mit Bedeutung und Beziehungskisten!

Akkordsymbole

Ein simples Beispiel für Jazzakkorde ist Takt 3: der zweite Akkord muss Dm (D minor) heißen, und der dritte wird durch den durchgestrichenen Kreis als B half-diminished oder H halbvermindert benannt. Da die Welt des Jazz und der Popmusik englisch spricht, hat man als deutschsprachiger Mensch bei der Kommunikation ständig das Problem, ob man "b" (sprich [bi:]) oder "h" zur Note h sagt. Spätestens wenn B♭ (sprich: [bi: flat]) als Akkordbuchstabe auftritt, wird man daran erinnert, das die Note H ja B heißt...

Generalbass

In Takt 4 fehlen die Akkorde, schließlich ist die Generalbassschrift eine Improvisations - Kurzschrift. Unter dem A steht ein , was bedeutet: die Terz muss erhöht sein! Unter dem D steht nichts, ebenso unter dem C - das heißt dann: normaler leitereigener Dreiklang. "Leitereigen" ist wichtig, weil deshalb über dem D ein Molldreiklang gespielt werden muss, und über dem C ein Durakkord. Die "7" unter dem H bedeutet: hier bitte d, f und a über das H packen!

Die Akkorde für die rechte Hand des Tasteninstrument-Spielers oder für den Lautenisten wurden im Barock nicht ausgeschrieben. Moderne Ausgaben enthalten in der Regel eine Bearbeitung des B.C. für Tasteninstrument, aber die Töne für die rechte Hand existieren im Original nicht, d.h. man darf sie wirklich verändern, wenn man improvisiert, oder etwas Schöneres auf Lager hat, oder ausdünnen, wenn der Herausgeber eine "Klaviersonate mit Blockflötenbegleitung" erstellt hat. Der gebildete Musiker des Barock setzte die Akkorde im Kopf zusammen und improvisierte die Begleitung dann. Beispiele dafür sieht man hier bei der Methodischen Sonate von Telemann oder im Kapitel über ungewöhnliche Taktarten.

Hauptfunktionen: Tonika, Subdominante, Dominante

Funktionslehre

Mich interessiert in den nächsten Abschnitten vor allem die Funktionslehre, weil durch sie deutlicher und wertender Beziehungen zwischen den Klängen kommentiert werden. Die Stufentheorie geistert schon allein deshalb im Hintergrund immer herum, weil man ja ständig Zuordnungen wie "die Subdominante steht auf der 4. Stufe einer Tonleiter" macht.

leitereigene Funktionen

Du siehst hier nochmals das erste Notenbeispiel des Abschnittes "leitereigene Dreiklänge", diesmal mit den Akkordbuchstaben und den Funktionsbezeichnungen. Sieben Dreiklänge sind schon eine ganze Menge - in den folgenden Abschnitten möchte ich mit den wichtigsten beginnen, um dann immer mehr hinzuzufügen.
Bezeichnungen der Funktionslehre für Umkehrungen findest du hier.

Tonalität oder tonale Musik sind Begriffe mit fließenden Grenzen. Tonal sehr einfache Stücke kommen mit wenigen Tönen meist einer Tonleiter und dem entsprechend mit wenigen Akkorden aus. Am anderen Ende der Skala steht die Musik der Spätromantik, wo in den späten Klavierstücken von Brahms die Harmonik nicht mehr weit vom frühen Schönberg entfernt ist, der die Tonalität dann mit der Dodekaphonie bekanntlich auflösen wollte.
Dass man für kompliziertere Stücke in der Praxis immer mehr Akkorde braucht, versuche ich auf einer Seite über "wahrscheinliche" Akkorde darzustellen.

Hauptfunktionen

In einer Tonart sind die Hauptakkorde die der ersten, fünften und vierten Stufe. Grund hierfür ist wieder die aus der Obertonreihe resultierende Quintverwandtschaft. Diese Hauptfunktionen einer Tonart bilden auch die Kadenz, die im nächsten Abschnitt besprochen wird.

Tonika, Subdominante und Dominante

Der Dreiklang der ersten Stufe heißt Tonika, die 5. Stufe heißt Dominante, die 4. Stufe Subdominante.
"Tonika" bedeutet "dem Grundton zugehörig", "dominieren" bedeutet "beherrschen", und die Vorsilbe "sub-" heißt "unter". Die Dominante ist also der andere wichtige Dreiklang einer Tonart, und die Subdominante hat ihren Namen von der Tatsache, dass sie spiegelverkehrt zur Dominante fünf Tonschritte unter dem Grundton anzutreffen ist. Natürlich liegt sie auch vier darüber, deshalb sagt man, sie stehe auf der 4. Stufe.

In diesen drei Akkorden sind alle Töne der Durtonleiter enthalten, Grundton und Quinte sogar doppelt. Damit kann man theoretisch jeden Ton der Tonleiter auch begleiten.

Im Tongeschlecht Moll ist die Dominante in der "normalen Kadenz" ein Durakkord. Natürlich kann auch eine Molldominante verwendet werden, und die Subdominante kann als Durakkord erscheinen - daraus resultieren die verschiedenen Molltonleitern rein, melodisch und harmonisch.

Für die Funktionsbezeichnungen gibt es Abkürzungen: T für Tonika (hier C-Dur), S für die Subdominante F-Dur und D für die Dominante G-Dur. Für Durakkorde schreibt man Großbuchstaben, Funktionen in Moll kürzt man mit kleinen Buchstaben ab. Die Hauptfunktionen in Moll heißen also t, s und D.

Mit Dominanten und ihrer Auflösung, sowie mit charakteristischen Subdominanten befassen sich eigene Seiten.

Aufgabe:

Nenne diese Funktionen als Akkordbuchstaben und Töne. Zeige mit der Maus auf die Frage, um die Antwort zu sehen.
Großbuchstaben bedeuten Dur-, kleine Buchstaben Mollakkorde. Bei s in h wird also nach der (Moll-)Subdominante in H-Moll gesucht.

  • t in e
  • D in F
  • D in d
  • s in a
  • T in G
  • S in F
  • S in B
  • t in h
  • D in h
  • T in B
  • s in g
  • D in D
  • D in A
  • s in c
  • T in Es
  • t in fis
  • S in Es
  • D in c
  • S in E
  • D in Cis
  • t in f
  • s in cis
  • D in As
  • T in E
  • D in H
  • s in b
  • T in H
  • D in b
  • t in gis
  • S in Des
  • S in Fis
  • s in es
  • T in Fis
  • D in es
  • t in dis
  • D in Ges

Die Kadenz

Wenn man eine Tonart "harmonisch umreißen" will, also möglichst kurz und zusammenfassend darstellen (durch Töne, nicht durch Zeichen oder Worte), dann spielt man eine Kadenz. Man braucht nicht zu denken, dass sie ein "Kunstprodukt" sei - viele einfache Stücke benutzen wirklich nur die drei Harmonien der Kadenz, und Schlüsse innerhalb und von Stücken werden meist durch eine Kadenz gestaltet. Sie ist also tatsächlich eine Quintessenz harmonischen Geschehens.
Hier gibt es einen Abschnitt zur Rolle der Kadenz in der Gehörbildung.

Die typische Kadenz in Dur (es gibt natürlich verschiedene) besteht aus der Abfolge T - S - D - T, (in Moll: t - s - D - t), und wird üblicherweise auf eine bestimmte Art und Weise gespielt, aufgeschrieben und gehört:

  1. Die Dreiklänge werden vierstimmig notiert, wobei man den Grundton verdoppelt.
  2. Die Stimmen bewegen sich in möglichst kleinen Schritten; gleiche Töne bleiben liegen.
  3. Der Bass fällt zweimal eine Quinte nach unten - daher hat das Ding auch seinen Namen ( cadere ist lateinisch und heißt "fallen").
  4. Quint- und Oktavparallelen darf man nicht schreiben, weil unser Ohr diese als Obertöne hört, und dadurch die Mehrtimmigkeit gestört wird.

Punkt 4 ist natürlich ein Gesetz, dass für bestimmte Epochen unserer abendländischen Musikkultur gilt, und nicht automatisch auf die Musik Indiens, europäische Musik des 13. Jahrhunderts oder Rockmusik angewendet werden kann.

Kadenzlagen

Man kann jeden der drei Töne der Tonika am Anfang in die Oberstimme legen. Beginnt man mit dem Grundton in der Oberstimme, spricht man von der Oktavlage, und bei Terz oder Quinte im Diskant jeweils von Terz- bzw. Quintlage. Jede Stimme bewegt sich aber in allen drei Lagen gleich. Das kann man sehr schön verfolgen, wenn man die Stimmen mit Buntstiften schreibt.

Hier steht eine Kadenz in C-Dur in der Reihenfolge Oktavlage, Terzlage, Quintlage und Oktavlage. Anhören:

Kadenz

Hier die Kadenz in C-Moll. Anhören:

Kadenz Moll

Wer ernsthaft Klavier spielt, lernt die beiden Notenbeispiele oben irgendwann in allen Tonarten zu spielen, tendenziell auch ohne Noten. Erweiterte Kadenzen in Dur und Moll findet man weiter unten, nach dem Abschnitt über Parallelen.

Kadenz auf der Gitarre

Unten habe ich die Kadenz so aufgeschrieben, dass man sie relativ leicht auf der Gitarre spielen kann. Unter der C-Dur-Kadenz steht die der Paralleltonart A-Moll. Sie enthält natürlich die Durdominante E-Dur; oben in der C-Moll-Kadenz tauchte ja neben den C- Moll- und F-Moll-Dreiklängen schon die Dominante G-Dur auf.
Der Bass sollte typischerweise so gehen wie im Klaviersatz oben, aber das klappt wegen des Tonumfanges auf der Gitarre nicht immer. In der Quintlage der Durkadenz und der Oktavlage der Mollkadenz hat er diese gewöhnliche Stimmführung.

Kadenzlagen auf der Gitarre

Wenn man also Klavier spielt, oder fließig übt, weil man ein Melodieinstrument als Hauptinstrument spielt, darf man irgendwann Kadenzen in allen Tonarten und Lagen üben. Und natürlich sollte man auch schreiben!
Auf der Gitarre ist die Ausführung nicht so einfach, einige Tonarten und Lagen sind schlicht nicht machbar, aber ein bisschen probieren darf man schon. Auf alle Fälle kann man als Gitarrist die korrekte Stimmführung missachtend einfach Standardakkorde zu Kadenzen gruppiert üben, um seine Kenntnisse über Kadenzen und Griffe allgemein zu vertiefen!
Drei Übungen mit Kadenzfolgen rund um den Quintenzirkel für Gitarristen gibt es hier.

Übung:

Schreibe Kadenzen in Oktav-, Terz- und Quintlage in diesen Tonarten:

D-Dur - G-Moll - As-Dur - Cis-Moll - H-Dur - B-Moll.

Schreibe mit Vorzeichen direkt vor den Noten, also ohne Vorzeichen an den Anfang der Zeile zu setzen.

Lösung 05 Akkorde

Die Parallelen der Hauptfunktionen in Dur und Moll

Für die Harmonisierung vieler Lieder und Stücke reichen die drei Akkorde der Kadenz aus. Wenn man es etwas ausgefeilter braucht oder haben möchte, nimmt man die Mollparallelen hinzu: Die Tonikaparallele, die Dominantparallele und die Subdominantparallele. Jede Parallele eines Durdreiklangs steht, wie bei den Tonleitern bereits beschrieben, eine kleine Terz unter dem Bezugsklang, und beide haben jeweils zwei gemeinsame Töne.

Funktionen in C-Dur

Die Abkürzungen für die Funktionsbezeichnungen der Parallelen sind Tp, Sp und Dp. Der Großbuchstabe steht für den Ausgangsklang, der Kleinbuchstabe für die Parallele, die ja ein Molldreiklang ist.

Damit haben wir - bis auf den verminderten Dreiklang auf h (VII. Stufe) alle leitereigenen Dreiklänge vom Anfang dieser Seite beisammen. Auf ihn wird bei den Septakkordumkehrungen näher eingegangen, und auf der Seite über den Dominantseptakkord.

Übung:

Schreibe die Akkorde des Notenbeispiels oben in folgenden Tonarten: D - F - E - As - H.
Schreibe mit Vorzeichen direkt vor den Noten, und schreibe die Akkordbuchstaben unter die Dreiklänge.

Lösung 03 Akkorde

Diese Übung ist natürlich nur ein kleiner Test. Bitte auf Zugfahrten oder bei Einschlafschwierigkeiten in allen Tonarten repetieren - Risiken sind nicht bekannt, als Nebenwirkung ergibt sich wohl sichere Beherrschung der Kadenzen...

Parallelen in Moll

Während die Parallele eines Durdreiklanges eine leitereigene Terz (kleine Terz) unter dem Grundton des Bezugsklanges steht, ist es in Moll umgekehrt: die Parallele steht eine kleine Terz oberhalb des Ausgangsklanges. Unten in der Grafik siehst du die Hauptharmonien in A-Moll und ihre Parallelen.

Achtung: eine "richtige" Dominante in Moll ist ein Durdreiklang (in A-Moll E-Dur), der den Leitton (hier: das gis) ins Geschäft bringt.

Als Parallele zur Dominante bildet man allerdings nicht die Dp, also die Mollparallele zur Dur-Dominante! Das wäre nämlich ein Cis-Moll-Dreiklang, und der hat in A-Moll nichts zu suchen. Statt dessen nimmt man die Parallele der Molldominante dP, also des Molldreiklanges auf der 5. Stufe. Dieser Akkord, der auf der 7. Tonleiterstufe steht, wird auch durchaus benutzt, zum Beispiel bei Liedern wie "What shall we do with the drunken sailor?".

Parallelen in Moll
Übung:

Schreibe die Grundakkorde wie oben in folgenden Molltonarten: e - g - h - c - fis.

Schreibe mit Vorzeichen direkt vor den Noten, und schreibe die Akkordbuchstaben unter die Dreiklänge.

Lösung 04 Akkorde

Diese Akkorde sind die Grundausstattung für die Harmonisierung von Melodien in einer Tonart in Dur und Moll. Sie sind die nächsten Verwandten eines tonalen Zentrums.

Liedbeispiel

Ein Beispiel dafür, dass eine einfache Harmonisierung mit drei Akkorden ausreicht, der Einsatz von Parallelen die Sache aber interessanter macht: das Lied "Schlaf, Kindchen, schlaf" mit zwei Harmonisierungen.

Schlaflied

Übung zu Hauptfunktionen und Parallelen

Hier folgt als nächstes zu T, S, D und ihren Parallelen, sowie zu t, s, d und deren Parallelen eine kleine

Aufgabe:

Nenne die Hauptfunktionen und ihre Parallelen als Akkordbuchstaben und Töne. Zeige mit der Maus auf die Frage, um die Antwort zu sehen.
Großbuchstaben bedeuten Dur-, kleine Buchstaben Mollakkorde. Bei sP in h wird also nach der Durparallele der Mollsubdominante in H-Moll gesucht.

  • D in C
  • T in F
  • S in G
  • Tp in C
  • Dp in C
  • Sp in F
  •  
  • s in a
  • tP in d
  • D in e
  • sP in a
  • dP in e
  • t in h
  • sP in g
  • D in h
  • s in h
  • dP in g
  • tP in h
  • t in g
  •  
  • D in D
  • Tp in B
  • Sp in D
  • S in B
  • T in B
  • Tp in D
  • S in Es
  • D in fis
  • sP in c
  • dP in fis
  • Tp in A
  • tP in c
  •  
  • D in Es
  • t in fis
  • T in A
  • Sp in Es
  • Dp in A
  • s in fis
  • Sp in As
  • dP in cis
  • t in f
  • D in f
  • tP in cis
  • s in f
  •  
  • T in As
  • D in E
  • Tp in E
  • sP in f
  • S in E
  • Dp in As
  • s in gis
  • T in Des
  • D in gis
  • Sp in Des
  • t in b
  • S in H
  •  
  • Dp in H
  • tP in b
  • D in Des
  • Tp in H
  • dP in gis
  • sP in b
  • D in Ges
  • t in es
  • Dp in Fis
  • sP in dis
  • T in Ges
  • Tp in Fis
  •  
  • s in dis
  • S in Ges
  • dP in es
  • D in dis
  • Sp in Fis
  • sP in es